BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ  

 

 

Beim großen Lauenburger „Kultursalat“ war für jede_n etwas dabei

Dass Lauenburg kulturell viel zu bieten hat, war den Organisator_innen des zweiten „Kultursalats“ natürlich bewusst. Dass die neue Mensa der Albinus-Gemeinschaftsschule am 30. April jedoch zwischenzeitlich mit 400 Menschen so gut besucht war und zum Schauplatz von Begegnung und großer Fröhlichkeit wurde, übertraf die Erwartungen der Helfer_innen jedoch deutlich.

 

Zwölf Stände säumten die neue Mensa, an denen sich Lauenburgs Kulturen vorstellten und zum gegenseitigen Kennenlernen einluden. Dabei kam nicht nur jeder und jede auf seine und ihre kulinarischen Kosten wie beim norddeutschen Matjes, dem Torten-Paradies der Lauenburger Tafel oder der reichhaltigen syrischen oder russisch-ukrainischen Küche, sondern konnte auch mehr erfahren zum Beispiel über die Vielfalt an Sprachen, Kinderspielen oder traditioneller Kleidung.

 

Bei den Gaesten stoss die Vielfalt an Taenzen wie hier aus Afghanistan auf grosses Interesse. klein

Bei den Gästen stoß insbesondere die Vielfalt an Tänzen, wie hier ein Tanz aus Afghanistan, auf großes Interesse.

 

 „Wir sind alle Menschen, nur unsere Kulturen sind verschieden. Das muss uns aber nicht trennen“, sagt Nuri Barcin, Vorsitzender des Türkischen Elternvereins und Initiator des Projektes, und springt kurzerhand mit Schulganztagskoordinatorin Claudia Vogt-Gohdes in ein kasachisches Gewand. An Trachten mangelte es wahrlich nicht. So war die Vielfalt an Kleidung vor allem bei dem groß angelegten Rahmenprogramm von Tänzen, Gesang und kurzen Theaterstücken von den Zuschauern zu bestaunen. Stündlich wurden türkische, afghanische und kasachische Tänze bis hin zum Wiener Walzer als Spezialität der ebenso vertretenen österreichischen Kultur dargeboten. Schließlich sorgten Lauenburgs Showdancer dafür, dass auch der Startschuss zum gemeinsamen Tanzen gegeben wurde. Unter ihrem Motto „We dance in ONE language“ luden sie vor allem die vielen anwesenden Kinder und Jugendlichen ein, an ihrer Reise durch verschiedene Tanzkulturen teilzunehmen.

Kultursalat Kasachsische Gewaender

 

Am späten Nachmittag bildete die Tanzeinlage der G-Breaker mit starker Unterstützung ihrer jungen Nachwuchstänzer den Abschluss eines gelungenen Festes. „Nachdem im letzten Herbst bereits über 150 Gäste am Auftakt teilgenommen hatten, war unser Ehrgeiz natürlich hoch, dies zu toppen. Was der heutige Erfolg bedeutet, ist uns aber ebenso klar. Wir haben die Latte für das nächste Jahr ziemlich hoch gesteckt“, so Bianca Nagel, Jugendzentrumsleiterin, die das stark vernetzte Organisationsteam tatkräftig unterstützte und sich der Aufgabe für den dritten Kultursalat gerne wieder annimmt.

 

 

 

Auch die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 02.05.2016.