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„Demokrat*innen bei der Arbeit“: Erfolgreicher Jugend-Logowettbewerb für eine geplante Demokratiekampagne

Im September hat der Verein Miteinander leben e.V. in Kooperation mit dem Ratzeburger Bündnis und der "Partnerschaft für Demokratie des Kreises Herzogtum Lauenburg" des Bundesprogramms "Demokratie leben!" einen Jugend-Logowettbewerb gestartet, um der Idee einer kreisweiten Demokratiekampagne ein Gesicht zu geben, die vielfältiges  demokratisches Engagement in unserer Gesellschaft sichtbar machen  will.

 

„Demokrat*innen bei der Arbeit“, so das Motto dieser  Kampagne, will Menschen, die an so vielen Stellen in der Gesellschaft mit ihrer Intiative(n) für unsere Demokratie wirken, einladen, sich öffentlich zu zeigen, ihre unentbehrliche Arbeit als Alltagsdemokrat_innen wahrnehmbar werden zu lassen. Mit einem gemeinsamen Logo, das als individuell als Button oder auf Plakaten bei Veranstaltungen ... sei es eine politische Podiumsdiskussion zu gesellschaftlichen Fragen, sei es das regelmäßige Flüchtlingscafé, sei es eine Benefizaktion ...  genutzt werden kann. Oder auch im Netz auf einer Plattform in den  sozialen Medien, vielleicht gestaltet in der Sprache und den Formaten  von jungen Menschen und natürlich auch auf Veranstaltungen, die konkret unter diesem Motto organisiert werden könnten. Alle sind sie Demokrat*innen bei der Arbeit … und es sind sehr viele.


demokratiekampagne Initiator_innen der Demokratiekampagne, (vl.) Mark Sauer, Vorsitzender vom Verein Miteinander leben e.V., Sara Opitz vom Kreisjugendring als Koordinatorin der "Partnerschaft für Demokratie des Kreises Herzogtum Lauenburg" des Bundesprogramms "Demokratie leben!" sowie  Künstlerin und Kulturmittlerin Eva Ammermann, die den Logowettbewerb angeleitet hat

 

Benötigt für die Kampagne „Demokrat*innen bei der Arbeit“ wurde ein griffiges, pfiffiges, buttonfähiges Logo, das im Rahmen eines Logowettbewerbes an den weiterführenden Schulen gesucht und gefunden werden sollte. Diese Aufgabe übernahm Projektkoordinatorin und Künstlerin Eva Ammermann. Sie stellte den Wettbewerb an den weiterführenden Schulen vor und begleitete zusammen mit Ercan Kök vom „mobilen demokratietheater“ und Grafikerin Susanne Jörke beratend den künstlerischen Prozess.

 

demokratiekampagne2 Die Jury mit dem Siegerentwurf (vl.) Annedore Granz, Sara Opitz, Matthias und Susanne Jörke, Eva Ammermann und Jörg-Rüdiger Geschke

 

Fünf Schulen aus Ratzeburg, Mölln, Büchen und Lauenburg beteiligten sich schließlich am Wettbewerb, in dessen Zuge 77 vielfach bemerkenswerte Entwürfe entstanden. Nicht einfach zu entscheiden für die Jury, bestehend aus den Projektbeteiligten vom Verein Miteinander leben e.V., vom Ratzeburger Bündnis sowie der "Partnerschaft für Demokratie des Kreises Herzogtum Lauenburg", welcher Entwurf der Kampagne schließlich ihr Gesicht geben soll.  

 

demokratiekampagne3Siegerentwurf von Alexandra Barber von der Gemeinschaftsschule Büchen

 

Die Entscheidung fiel schließlich auf den Entwurf von Alexandra Barber aus der 11. Klasse der Gemeinschaftsschule Büchen, ein frischer eingängiges Motiv von stilisierten Menschen, die im Linienschwung wie in einer aufsteigenden Spirale verbunden sind. Gerade aus graphischer Sicht ein Entwurf mit hohem Wiedererkennungswert und vielseitig einsetzbar als Logo, Postkarte oder Button.  „Mein Logo stellt eine Menschenmenge dar. Hierbei sind alle Menschen unterschiedlich groß und dick. Das soll in meinem Logo zeigen, dass wir alle unterschiedlich sind, aber trotzdem alle verbunden. Meine Menschenmenge ist auch positiv ausgerichtet, ansteigend. Das soll verdeutlichen, dass Demokratie etwas Positives ist und dass die „Demokrat*innen bei der Arbeit“ einen Antrieb haben, etwas Positives zu tun“, beschreibt Alexandra Barber ihren überzeugenden Entwurf. Die Jury war sich aber einig, dass auch weitere Motive des Wettbewerbes in Sinne der Kampagne sicherlich Verwendung finden werden. Der Siegerentwurf wird jetzt noch einmal professionell aufbereitet und soll dann im kommenden Jahr für die Kampagne in Erscheinung treten.