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Knapp 60 Jugendliche machen „Politik nebenbei“

- Politik und Kreisjugendring nehmen Ideen für mehr Beteiligung entgegen -

 

Vom 8. bis 9.12.2017 hießen der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR) und Kreispräsident Füllner fast sechzig Teilnehmende zum Workshop mit Planspiel „Wenn du mich fragst...“ in der Ratzeburger Jugendherberge willkommen. An zwei Tagen erlebten vor allem junge Menschen im Alter zwischen 13 und 24 Jahren Kommunalpolitik in einem interaktiven Rahmen, kamen mit Aktiven aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik ins Gespräch und entwickelten eigene Positionen und Strategien, um junge Menschen nachhaltig stärker an politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

 

Planspiel GruppenfotoAls Kreispräsident Füllner und KJR-Vorsitzender Jens Pechel die Veranstaltung am Freitag eröffnen war bereits ein Ziel von Seiten der Initiatoren erreicht. So gut wie alle Plätze waren besetzt – und das bei einem Thema, bei dem gerade Jugendlichen oftmals ein Desinteresse nachgesagt wird. Dem widersprach Füllner jedoch bereits in seinen Grußworten: „Wir wissen, dass Jugendliche immer politischer werden, allein scheinen die politischen Strukturen für die junge Altersgruppe schlicht nicht attraktiv, um sich zum Beispiel parteipolitisch zu engagieren. Politischer Nachwuchs ist jedoch in einer Parteiendemokratie notwendig“. So nahm Füllner auch Bezug auf den Kreistagsbeschluss aus 2016, welcher den Grundstock für die Veranstaltung legte und das Ziel setzte, Menschen aus dem Kreis an das Thema Kommunalpolitik heranzuführen und zu motivieren sich selbst zu engagieren.

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Zweite Auflage „Fit für Mitbestimmung“ erfolgreich gestartet

- Drei Gemeinschaftsschulen nutzen Angebot des Kreisjugendrings -


Fit machen für mehr Mitbestimmung in der Schule. Das ist das Ziel des außerschulischen Angebots „Fit für Mitbestimmung“ des Kreisjugendrings Herzogtum Lauenburg, welches vom 16. bis 18.11.2017 zum zweiten Mal gestartet ist.


Das aus Schleswig-Flensburg stammende Konzept wurde 2016 vom Kreisjugendring in den Kreis Herzogtum Lauenburg geholt. Bereits im Schuljahr 2016/2017 begeisterte der Kreisjugendring Schulen aus Geesthacht und Schwarzenbek für diese Art der Qualifizierung für Beteiligung in der Schule. Schülervertretungen und ihre begleitenden Lehrkräfte waren nun erneut an zweieinhalb Tagen mit Übernachtung zusammen. Drei junge Referent_innen des Kreisjugendringes, die selbst eine jahrelange Erfahrung in der ehrenamtlichen Jugendarbeit haben und selbst angehende Lehrer_innen sind, führten durch das Programm. Mit über 20 Schüler_innen der Gemeinschaftsschulen Lauenburg, Mölln und Schwarzenbek startete das schulübergreifende Training nun für das laufende Schuljahr erfolgreich.

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9. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung tagt in Boizenburg

10. RegionalkonferenzAm kommenden Samstag, den 11.11.2017,  laden der Verein Miteinander leben e.V. Mölln, das Ratzeburger Bündnis, das Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg in der Trägerschaft des RAA sowie das Regionale Beratungsteam Lübeck (RBT SH / AWO) zur neunten Ausgabe der "Regionalkonferenz Rechtextremismus und Demokratieförderung", die in diesem Jahr in der Rudolf-Tarnow-Schule in Boizenburg Station macht.


In ihrem fünften Jahr gilt die "Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung" als die größte Plattform in Norddeutschland zur länderübergreifenden Vernetzung und Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus, Rechtspopulismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF).

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POLITICALied in der Kultur-Community

- Heinz Ratz lädt junge und junggebliebene Musiker_innen zur politischen „Jam-Session“ am 16.11.2017 ab 17:30 Uhr im Stadthauptmannshof Mölln -

 

POLITICALied ist ein neues Musikformat des Vereins Miteinander leben e.V. und soll dem politischen Lied in politischen Zeiten eine wiederkehrende Bühne an wechselnden Orten in der Region öffnen. Politische Liedermacher, Rapper, Hip-Hopper aus Deutschland und darüber hinaus sollen zukünftig im Lauenburgischen gastieren können und mit ihrer Musik zum Mitdenken, Einmischen und Streiten für das Miteinander und den Respekt füreinander motivieren.

 

Dabei geht es POLITICALiednicht nur um das Zuhören, es geht auch um das Mitmachen … darum politische Musik hautnah zu erleben, gerade und vor allem für junge Menschen. So werden immer wieder Möglichkeiten geschaffen, die politischen Musiker_innen ganz persönlich erleben zu können, in Schulkonzerten oder aber auch auf „Jam-Sessions“. Gemeinsam singen, gemeinsam spielen, gemeinsam texten, zu all dem, was bewegt und bewegt werden muss in dieser Gesellschaft.

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