BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ  

 

 

Projekte 2015

 

Es wurden zwölf Projekte und sieben Mini-Projekte umgesetzt.


 

„Jugendworkshop-Beitrag zur 7. Regionalkonferenz Rechtsextremismus „Hass im Netz““

 

Projektträger

Verein Miteinander leben e.V.

Bahide-Arslan-Gang

23879 Mölln

Tel: 04542-843309

E-Mail: miteinander.leben(at)t-online.de

 

Projektzeitraum: Oktober bis Dezember 2015

 

Im Rahmen der 7. Regionalkonferenz Rechtsextremismus in Mölln wurde erstmalig von "Demokratiescouts" des Vereins Miteinander leben e.V. ein eigenständiger Jugendworkshop organisiert und durchgeführt. Unter Anleitung der Referentin Simone Rafael von der Antonio-Amadeu-Stiftung und mit Unterstützung der "Partnerschaft für Demokratie im Kreis Herzogtum Lauenburg" bereiteten die Jugendlichen eigenständig das selbstgesteckte Thema "Hass im Netz" vor, mit dem Ziel, Jugendliche Demokratiescouts Hass im netz 2und interessierte Erwachsene in Bezug auf rechte Hetze im Netz zu sensibilisieren und mit ihnen wirkungsvolle Gegenstrategien zu entwickeln. 15 Teilnehmer_innen unterschiedlichen Alters folgten dieser Einladung zum Workshop und befassten sich nach einer ausführlichen Vorstellung der verschiedenen rechten Gruppierung intensiv mit der sogenannten „Hate Speech“ und wie sich diese in Kommentaren und Beiträgen erkennen lässt. Immer wieder wurden persönliche Erfahrungen und Meinungen der Teilnehmer_innen in die Arbeit mit eingebunden. Anhand vieler Beispiele von entsprechenden Websites wurde gezeigt, welche unterschiedlichen Formen Hassrede im Netz annehmen kann.

 

Demokratiescouts Hass im netz

Die "Demokratiescouts" präsentieren dem Plenum die Ergebnisse des ersten Jugendworkshops der Regionalkonferenz Rechtsextremismus.

 

 

 

 

Anschließend ging es um sinnvolle Gegenstrategien, welche zunächst in Gruppenarbeit und dann im Plenum ausgearbeitet und zusammengestellt wurden. Viele kreative Ideen und Vorschläge konnten dabei gesammelt werden. Die Teilnehmer_innen wurden im Zuge des Workshops dazu angeregt, sich zu vernetzen und so auch im Alltag gemeinsam rechter Hetze im Netz geschlossen begegnen zu können. Auch wollten manche Teilnehmer_innen ihre Mitschüler_innen und Kolleg_innen über die Workshopergebnisse informieren.

Die Organisator_innen der Regionalkonferenz zeigten sich vom Verlauf und den Ergebnissen des ersten Jugendworkshops beeindruckt und zeigten sich einig, dieses Format in Zukunft fortzusetzen.

 


 

„Politik in Leichter Sprache“

 

Projektträger

Lebenshilfewerk Kreis Herzogtum Lauenburg gGmbH

Grambeker Weg 111

23879 Mölln

Tel: 04542-8467127

E-Mail: nwoebke(at)lhw-zukunft.de

 

Projektzeitraum: Oktober bis November 2015

 

Beschäftigte der Geesthachter Werkstätten des Lebenshilfewerks und Schüler_innen der Alfred-Nobel-Schule setzten sich im Rahmen von Seminaren gemeinsam mit den Grundlagen von (Kommunal-)Politik, insbesondere unter dem Fokus der Ende 2015 anstehenden Bürgermeisterwahlen in Geesthacht, auseinander.

Ziel war es, Begegnungen „auf Augenhöhe“ zu ermöglichen, die wiederum gemeinsame politische Bedarfe zur Folge haben können. Akteure aus der Zielgruppe „Politik“, insbesondere die Bürgermeisterkandidaten, sollten ebenso von diesen Begegnungen profitieren, indem sie etwas über kommunalpolitische Bedürfnisse und Einschätzungen der Seminarteilnehmenden erfuhren.

So vermittelte der Dozent der Seminare, Herr Wolfgang Engelmann, den vierzig Teilnehmenden die Seminarinhalte durch Leichte Sprache. Die Seminarteilnehmenden formulierten ihrerseits durch die vermittelten Seminarinhalte und Eigenrecherche Fragen an die Bürgermeisterkandidaten. Diese Fragen wurden im Rahmen einer anschließenden Podiumsdiskussion mit achtzig Anwesenden an die Bürgermeisterkandidaten gestellt und entsprechend beantwortet.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 28.10.2015.

 


 

„Interkulturelle Begegnung der Religionen“

 

Projektträger

DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Mölln e.V.                                                

Hauptstraße 101                                                                                

23879 Mölln                                                                                                             

Tel: 01577-2967096                                                                                                                       

E-Mail: ercan_55_(at)hotmail.de               

 

Projektzeitraum: September bis Dezember 2015

                                                                                                            

Das Motto12974376 1310614375632716 8828158614209731654 n des Begegnungstages lautete ”Nico meets Fatih – Christliche und muslimische Jugendliche aus Mölln begegnen sich”. Nach dem heiligen Sankt Nikolaus und Sultan Fatih Mehmet sind die beiden Gotteshäuser in Mölln benannt. Die Gruppe von Jugendlichen im Alter vom 8 bis 16 Jahren, d.h. Konfirmand_inne13043503 1174917872540274 8586228287906410315 nn und Jugendliche der muslimischen Gemeinde, umfasste mit den ehrenamtlichen Helfer_innen sowie Imam Celik und Pastor Lage rund sechzig Personen. Neben den Planungstreffen der Organisator_innen bereiteten die Jugendlichen ein Banner mit vor, welches auch zukünftig die nachhaltige Begegnung und Freundschaft nach außen tragen soll. Der Tagesablauf sah wie folgt aus: Begrüßung und Kennenlernen in der Moschee, Moscheeführung mit Fokus auf Fatih, gemeinsames Vorbereiten des Mittagsessens in den Räumlichkeiten der Moschee, Kirchen-Ralley mit Fokus auf Nico, gemeinsames Essen und Austausch mit anschließender Reflektionsrunde. Den Abschluss bildete ein Gruppenfoto bzw. Selfie der Jugendlichen. 

 Pastor Lage und Imam Celik

Die Lübecker Nachrichten berichteten am 19.04.2016.

 


 

„Mini-Projekte“

 

Projektträger

Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V.                                           

Schmilauer Straße 66                      

23879 Mölln                                                                                                             

Tel: 04542-843785                                                                                                                      

E-Mail: koordination(at)kjr-herzogtum-lauenburg.de

             

Projektzeitraum: Juni bis Dezember 2015

 

Im Rahmen der Umsetzung der „Partnerschaften für Demokratie“ soll Maßnahmeträger_innen die Möglichkeit geboten werden, kurzfristig und unbürokratisch mit Fördermitteln bis zu 300,- € z.B. auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren zu können. Für die „Mini-Projekte“ wurde ein Gesamtbudget von 2.500,- € des Aktions- und Initiativfonds vorgesehen, welches vom Begleitausschuss in der konstituierenden Sitzung im Juni 2015 beschlossen und an den Kreisjugendring delegiert wurde.

Bereits im Vorgängerprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ hat der Kreisjugendring gute Erfahrungen mit der Verwaltung von Mini-Projekten gemacht und Maßnahmeträger_innen dabei unterstützt, flexibel und unbürokratisch Mini-Projekte umzusetzen. Diese Handhabung wurde im Rahmen von „Demokratie leben!“ weitergeführt und so wurden sieben IMG 2906Mini-Projekte in 2015 unterstützt, für die der Kreisjugendring die formale Trägerschaft übernahm.

 

Mini-Projekt: Die alkoholfreie Cocktail-Barkeeperschulung

mit der "genießBar im Herzogtum"

der Sucht- und Schuldenprävention Petra Schörling

 

Fünf von sieben Projekten fanden im Bereich ”Willkommenskultur/ Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden” statt. Ein Bedarf an unkomplizierter und kurzfristiger Unterstützung wurde hier deutlich und es konnte diesem erfolgreich nachgekommen werden. Zwei weitere Projekte wurden im Bereich Beteiligung von Kindern und Jugendlichen umgesetzt. Der Austausch unter Kindern und Jugendlichen und ihre Mitwirkung an gesellschaftlichen Bezügen standen im Fokus der Projekten.

 

Der Möllner Markt berichtete am 06.01.2016.

 


 

„Mobile Spieliothek – Spiele bauen Brücken“

 

Projektträger

Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V.                                           

Schmilauer Straße 66                      

23879 Mölln                                                                                                             

Tel: 04542-843784                                                                                                                     

E-Mail: geschaeftsfuehrung(at)kjr-herzogtum-lauenburg.de

             

Projektzeitraum: November bis Dezember 2015

 

Die ”mobile Spieliothek” des Kreisjugendringes Herzogtum Lauenburg ist seit über 35 Jahren im gesamten Kreisgebiet aktiv. Die Spieliothek fährt insgesamt 35 Gemeinden im ländlichen Raum in einem Drei-Wochen-Rhythmus an. Kinder, Jugendliche und Familien können sich dann vor Ort über Gesellschaftsspiele informieren, spielen und kostenlos ausleihen. Die Spieliothek greift dabei auf einen großen Fundus von Spielen zurück, die auch in mehrfacher Ausführung vorhanden sind.

Spielen fördert die Entwicklung von Kindern im motorischen, kognitiven, ermotionalen und sozialen Bereich. Durch gemeinsames Spielen kommen Kinder, aber auch Familien in den Kontakt – Spiele überwinden Grenzen und bauen Brücken.Spieltisch für talkau

In vielen Orten ist der Spielenachmittag auch ein Treffpunkt für Familien und Kindern aus dem Dorf. Das soziale Miteinander innerhalb der Dorfgemeinschaft wird befördert. Die mobile Spieliothek kann so einen Beitrag leisten, um die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Familien mit Fluchterfahrung zu befördern.

Durch die Projektförderung wurde die Spieliothek mit verschiedenen Spielen ausgestattet, die in der Arbeit mit jungen Geflüchteten hilfreich sind. Parallel hat der Kreisjugendring in seinem Arbeitsfeld der mobilen Spieliothek seinen bereits vorher gestarteten Prozess ”aktive Öffnung der Spieliothek für junge Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien” fortgesetzt und intensiviert. Gleichzeitig wurden mehrere stabile Plastikboxen angeschafft. In diesen Boxen können 10 bis 15 Spiele verpackt werden und so in die Ausleihe gehen. So können gezielt auch jene ”Willkommeninitiativen” in den Städten, die nicht durch die mobile Spieliothek als klassisches Angebot im ländlichen Raum angefahren werden, die angeschafften Spiele ausleihen.

 


 

„Vortrags- und Seminarreihe “Islamistischer Extremismus - Ganz weit weg oder längst vor unserer Haustür?“

 

Projektträger

Verein Miteinander leben e.V.

Bahide-Arslan-Gang

23879 Mölln

Tel: 04542-843309

E-Mail: miteinander.leben(at)t-online.de

 

Projektzeitraum: Oktober bis Dezember 2015

 

Auf großes Interesse bei einem Fachpublikum aus Schule, Jugendarbeit, Verwaltung, Kirche und Politik, aber auch bei vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern stieß die Vortrags- und Seminarreihe zum Thema "Islamistischer Extremismus", die in Geesthacht und Mölln in Kooperation mit dem Fachdienst Jugendschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg durchgeführt wurde. 60 Vortragsbesucher_innen und 25 Seminarteilnehmende nutzten das Angebot, sich zum Themenkomplex "Islamismus" zu informieren.

 

Kurt Edler, ehemaliger Mitarbeiter am Landesinstitut für Lehrerbildung in Hamburg, beschrieb als fachkundiger Referent das Phänomen, welches seine mörderischen Erscheinungsformen vor allem im Nahen Osten oder Afrika entfaltet und zunehmend auch Europa bedroht, in seinen Grundzügen. Edler machte dabei deutlich, dass es bei dieser Form des Extremismus nicht, wie gerade die IS-Propaganda glaubhaft machen möchte, um Glauebn und Religion gehe, sondern durchweg um eine Ideologie der Machtergreifung, die sich seines religiösen Deckmantels bedient.

 

Dabei konnte er erstaunliche Parallelen zu anderen totalitären Weltanschauungen herausarbeiten, wie beispielsweise dem Nationalsozialismus. In beiden Weltanschauungen gibt es die Erzählung von einer glorreichen Vergangenheit, einer Demütigung durch einen übermächtigen Feind oder Besatzer und das Heilsversprechen einer Leitfigur, die als Führer oder Kalif die alte Weltordnung in einem heorischen Kampf wieder herstellen und dabei alle Feinde erbarmungslos ausmerzen wird. Edler warnte dabei eindringlich vor der Faszination, die auch in unserer Gesellschaft eine solche Ideologie auf junge, ungefestigte Persönlichkeiten ausübe, die sich selbst als Verlierer der Gesellschaft empfinden.

 

Die Lübecker Nachrichten berichteten am 25./26.12.2016.

 


 

"Vielfalt tanzt!"

 

Projektträger

Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg des Ev. Lutherischen Kirchenkreises Lübeck Lauenburg
Am Markt 7

23909 Ratzeburg

Tel: 04541-857 228
E-Mail: diakonie(at)kirche-ll.de

 

Projektzeitraum: Oktober bis Dezember 2015

 

An jeweils vier Tagen (à 2 1/2 Std.) haben die G-Breaker in dem Kinder- und Jugendzentrum Stellwerk in Ratzeburg unterschiedliche Tanz-Workshops für junge Geflüchtete und weitere interessierte Jugendliche angeboten.

Teilgenommen haben bis zu 40 Jugendliche aus Ratzeburg, Mölln und der näheren Umgebung. Neben dem Erlernen unterschiedlicher Tanzstile (Breakdance und Hip Hop) hatten die Jugendlichen die Möglichkeit in den Austausch zu gehen, sich kennenzulernen und Berührungsängts und Vorbehalte abzubauen. Zum Ende des Jahres haben die Jugendlichen während einer selbst organisierten "Weihnachtsfeier" im Stellwerk das Erlernte den Zuschauern vorgeführt. An der Feier haben Jugendliche, Ehrenamtliche, Vernetzungspartner, Eltern und interessierte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen, es waren ca. 75 Personen anwesend.

Besonders erfreulich war es, dass sowohl an den Workshops als auch bei der Weihnachtsfeier ein großer Anteil junger Geflüchteter teilgenommen hat. Durch das Projekt sind sehr viele Kontakte zwischen den Teilnehmenden entstanden. Auch besteht seitens der Jugendlichen großes Interesse an weiteren Workshops mit den G-Breakern.

 

Die Lübecker Nachrichten berichteten am 15.12.2015.

 


 

"Wir sind jung, wir sind stark"

 

Projektträger

Geesthachter Filmkiste e.V.

Krumme Straße 28

21502 Geesthacht

Tel: 04152-71818
E-Mail: christl.twenhoefel(at)gmx.de

 

Projektzeitraum: Dezember 2015

 

400 Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren aus 13 Schulklassen besuchten das kleine Schillertheater, um dort gemeinsam den Film "Wir sind jung, wir sind stark" anzuschauen, welcher von den Brandanschläge auf das Asylbewerberheim von Rostock Lichtenhagen aus Sicht von Jugendlichen erzählt. Im Vorfeld wurde der Film in den vier teilnehmenden Schulen besprochen und bearbeitet. Im Anschluss an die Filmvorführung wurde - moderiert von zwei Jugendlichen - über die Aktualität dieser Fremdenfeindlichkeit in Form von rassistischem und diskriminierendem Verhalten von jungen Menschen und ihrer Lebenssituation diskutiert und welche Notwendigkeit des Einschreitens bei alltäglichem Rassismus sich daraus für jede_n ergibt.

 

Der Geesthachter Anzeiger berichtete am 06.01.2016.    

 


 

 „Auf der richtigen Seite des Zauns"

 

Projektträger

Verein Miteinander leben e.V.

Bahide-Arslan-Gang

23879 Mölln

Tel: 04542-843309

E-Mail: miteinander.leben(at)t-online.de

 

Projektzeitraum: November bis Dezember 2015

 

IMG 6351Mit viel Beifall quittierten die rund 80 Zuschauer_innen im Veranstaltungssaal des Seniorenwohnsitzes Ratzeburg die szenischen Darbietungen des Jugendtheaterprojektes und zeigten so ihre Begeisterung über die schauspielerischen Leistungen der Gruppe aus deutschen Jugendlichen sowie Geflüchteten aus Syrien und Eritrea.

Zahlreiche Facetten des Themas "Flucht und Asyl" wurden auf der Bühne nachgestellt, wie Gedanken zur Flucht aus dem Arabischen übersetzt ins Deutsche, der steinige Weg eines Geflüchteten durch den Dschungel der deutschen Bürokratie, das Spannungsfeld von Willkommenskultur und Ausländerfeindlichkeit oder die Darstellung des erzwungenen Lebensstilstandards und der deprimierenden Langweile in einem Geflüchtetenalltag. Szenen, die vielfach bewegten, aber auchIMG 6354 Szenen, in denen auch immer wieder das Thema "Hoffnung" anklang, die Hoffnung auf ein besseres Leben, auf Freiheit, auf einen menschlichen Umgang.

Bereits einige Tage zuvor hatte die Jugendtheatergruppe ihr Stück, welches sie im Zuge einer wochenlangen Spurensuche zu den Gründen, Umständen und Geschichten von Flucht selbst entwickelt hatten, vor 400 Schüler_innen der 9. und 10. Klassen der Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen und der Gemeinschaftsschule Mölln gezeigt.

 


 

„Fit für Mitbestimmung“

 

Projektträger

Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V.                                           

Schmilauer Straße 66                      

23879 Mölln                                                                                                             

Tel: 04542-843784                                                                                                                     

E-Mail: geschaeftsfuehrung(at)kjr-herzogtum-lauenburg.de

             

Projektzeitraum: September bis Dezember 2015

 

Fit fuer MitbestimmungZiel war es im Rahmen dieses Projektes, Referenten und Referentinnen zu qualifizieren, um das Qualifizierungsseminar ”Fit für Mitbestimmung” für Schulen durchzuführen. Des Weiteren sollte noch in der Projektlaufzeit ein Qualifizierungsseminar mit Schüler_innen erfolgen.

Anfang Oktober konnten der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg 5 Personen bei der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V. in dem Konzept ”Fit für Mitbestimmung” qualifizieren. Parallel wurde dieses Konzept der Kreisschulrätin vorgestellt, die dieses begrüßte. Daraufhin kam es zu einer Vorstellung des Konzeptes im Rahmen eines kreisweiten Marktplatzes für Schulen unter dem Titel ”Verantwortung übernehmen” am 8.10.2015 auf dem Schulberg in Mölln. Kontakte zu Schulen (hier insbesondere verantwortliche SV-Lehrkräfte, Schulleiter_innen) wurden geknüpft und parallel Schulen per E-Mail über das Konzept/ Angebot sowie potentielle Termine für das 2,5-tägige Qualifitzierungsseminar  informiert. Aufgrund der Zeitknappheit konnten leider nicht alle interessierten Schulen dieses Angebot wahrnehmen, so dass letztlich zu wenige Anmeldungen vorlagen, um eine adäquate Durchführung gewährleisten zu können.

 


 

"Schneiderwerkstatt"

 

Projektträger

Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg des Ev. Lutherischen Kirchenkreises Lübeck Lauenburg
Am Markt 7

23909 Ratzeburg

Tel: 04541-857 228
E-Mail: diakonie(at)kirche-ll.de

 

Projektzeitraum: September bis Dezember 2015

 

Das Angebot der "Schneiderwerkstatt" konnte in den Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendzentrums Stellwerk erfolgreich eingerichtet und gestartet werden. Das Angbeot wurde den notwendigen Netzwerkpartner_innen und der Zielgruppe und Ehrenamtlichen bekannt gemacht. Mittlerweile wird das Projekt von Ehrenamtlichen untertützt und durchgeführt. Diese decken bei Bedarf auch die Kinderbetreuung vor Ort ab.

Neben der Vermittlung des praktischen Schneiderhandwerks und des gestalterischen Wissens, bestand die Möglichkeit für die Teilnehmer_innen sich auszutauschen und sich künstlerische Fähigkeiten aus den unterschiedlichen Kulturen anzueignen. Durch die enge Vernetzung mit weiteren Institutionen und Ehrenamtsgruppen konnten eine Vielzahl von Mützen, Schals und Handschuhen und Socken hergestellt werden, die an die Flüchtlinge verteilt wurden. In der Schneiderwerkstatt wurden Willkommenstaschen hergestellt, mit gespendeten Hygieneartikeln bestückt und zum Ende des Jahres an die Flüchtlinge verteilt. Für die Kinder wurden kleine Lichter gebastelt. An diesen Aktionen waren auch die Jugendlichen des Stellwerks beteiligt.

 


 

"mobiles demokratietheater" ... auf dem Lande

 

Projektträger

Verein Miteinander leben e.V.

Bahide-Arslan-Gang

23879 Mölln

Tel: 04542-843309

E-Mail: miteinander.leben(at)t-online.de

 

Projektzeitraum: September bis Dezember 2015

 

Im Projektzeitraum wurden wie geplant 3 theaterpädagogische Workshops des "mobilen demorkatietheaters ON TOUR" an der Gemeinschaftsschule Sandesneben mit drei 10ten Klassen durchgeführt.

Innerhalb der jeweils zwei Workshoptage wurde mit den Klassen zum Thema Demokratie gearbeitet. Die Jugendlichen konnten sich durch die Methoden der Diskussion, im Spiel oder im Theaterspiel intensiv und aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei ging es oftmals erst einmal darum, der Gruppe ein konstruktives Diskussionsverhalten beizubringen, in dem man lernt, seine eigene Meinung zu artikulieren und zu vertreten, aber auch dem anderen mit Respekt und Achtsamkeit zuzuhören. Ihnen wurde deutlich, dass sich eine eigene Meinung nur bilden lässt, wenn man auch wirklich informiert ist und sich nicht auf Aussagen anderer verlässt, selbst wenn es die eigenen Eltern sind.

Im Anschluss wurde dann zu vielen Themen diskutiert oder auch gespielt. Im Fazit kann gesagt werden, dass die Veranstaltungen zum demokratischen und achtsamen Umgang der Jugendlichen miteinander beitragen konnte und die Reflexionsfähigkeit de Jugendlichen geschult hat.

Aus Sicht des Projekträgers wurden die anvisierten Hauptzielgruppen, Schüler_innen und Lehrkräfte, sowohl bei der Vorplanung als auch bei der Projektdurchführung erreicht. Während die Schüler_innen im Rahmen des Unterrichtsbetriebes in das Projekt mit den Methoden der Theaterpädagogik aktiv und interaktiv eingebunden wurden, wurden den Lehrkräften auch Methodentipps für ihre Unterrichtsgestaltung vermittelt.