BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ  

 

 

Projekte 2015

 

Es wurden acht Projekte umgesetzt.


 

"Kultursalat 2015 - Auftaktveranstaltung"

 

Projektträger

Türkischer Elternverein zu Lauenburg e.V.

Grünstraße 34

21481 Lauenburg/ Elbe

 

Projektzeitraum: Oktober 2015

 
Gemeinsam feiern und sich kennenlernen! Dies war das Ziel der Auftaktveranstaltung für den Kultursalat. Viele Kulturen sind in Lauenburg beheimatet, das Wissen über andere Kulturen ist jedoch oftmals gering. So lud der Türkische Elternverein ein, die Idee hinter dem Kultursalat kennenzulernen, um 2016 mit vielen Kultur-Vertreter_innen den Großen Kultursalat durchführen zu können. Kultursalat 2015 Weltkarte

Am 28. November 2015 fand die Auftaktveranstaltung in der Albinus-Gemeinschaftsschule in Lauenburg statt.

Gemeinsam mit Mitgliedern aus dem Begleitausschuss (u.a. Stadtjugendpflegerin, JuZ-Mitarbeiter_innen, Straßensozialarbeiter, Schulsozialarbeiter_innen, Ganztagskoordinatorin, Helferkreis Flüchtlingshilfe, Türkisch-Islamische Gemeinde) bereitete der Türkische Elternverein die Veranstaltung federführend vor. Um die Idee hinter dem Konzept "Kultursalat" für Interessierte schmackhaft zu machen, stellten exemplarisch Lauenburger_innen Besonderheiten ihrer türkischen und ukrainischen Kulturen durch kulinarische, tänzerische und musikalische Beiträge vor.

Über 150 Gäste, vor allem Familien mit Kindern, nahmen das Angebot an, gemeinsam zu feiern und sich kennenzulernen. Auch vor Kurzem in Lauenburg eingetroffene geflüchtete Menschen nahmen an der Veranstaltung und den Aktionen teil.

 

Kultursalat Tanz 2

So war die Begrüßung durch viele Sprachen geprägt, darunter neben Deutsch und Türkisch auch Englisch, Arabisch, Kurdisch, Persisch, Schwedisch, Ukrainisch, Philipinisch und Palästinensisch, welche auch auf einer Willkommenswand verewigt wurden. Zudem konnten die Gäste auf einer Weltkarte dort ein Fähnchen setzen, wo sie geboren oder beheimatet waren. Ein vor Ort erstellter kunterbunter Baum mit Handabdrücken dient zukünftig als Logo für den Kultursalat. So fiel das Fazit des Tages mehr als positiv aus: Ob jung oder alt, Lauenburgerinnen und Lauenburger aus unterschiedlichen Kulturen kamen ins Gespräch und es wurde viel gelacht! Alle Beteiligten freuen sich auf den großen Kultursalat 2016 mit noch mehr Interessierten, die die Veranstaltung mitgestalten.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 02.11.2016.

 


 

"Vielfalt tanzt!"

 

Projektträger

Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg des Ev. Lutherischen Kirchenkreises Lübeck Lauenburg
Am Markt 7

23909 Ratzeburg

Tel: 04541-857 228
E-Mail: diakonie(at)kirche-ll.de

 

Projektzeitraum: November bis Dezember 2015

 

In Kooperation mit den Lauenburger G-Breakern fand ein vierteiliger Tanz-Workshop für Jugendliche, darunter junge Geflüchete, im Nachbarschaftstreff ToM sowie der Turnhalle der Weingartenschule in Lauenburg statt. Neben dem Erlernen unterschiedlicher Tanzstile traten die Jugendlichen in einen intensiven Austausch und schlossen Freundschaften. 

Die G-Breaker sind eine Gruppe von Jugendlichen, die ebenfalls unterschiedliche kulturelle Herkünfte aufweisen und diese durch eine gelebte Vielfalt und Toleranz zu einer Kultur des Miteinanders verbinden. Diese Werte konnten aktiv an die Workshopteilnehmenden vermittelt werden. Auf der einen Seite konnten durch den Break Dance, der vor allem einen Zugang zu jungen Menschen schafft, auftretende Sprachbarrieren in den Hintergrund gedrängt werden – zumal die G-Breaker auch mehrere Sprachen sprechen - und sich eine Gemeinschaft zwischen den Tanzenden aufbauen. Auf der anderen Seite lernten die Teilnehmenden die internationalen G-Breaker als ein Beispiel für gelebte Vielfalt und gegenseitige Toleranz und Wertschätzung kennen. 

So begann der Workshop mit einer Vorstellungsrunde und einem Austausch darüber, ob Erfahrungen im Tanz vorherrschen, aber auch welche Hobbys oder Interessen die Jugendlichen im Allgemeinen haben. Über eine Aufwärmphase wurde sich auf das Tanzen vorbereitet und erste Hemmschwellen abgebaut. In den anschließenden Workshoptagen haben die anwesenden Trainer Schritte und kurze Choreographien mit den Teilnehmenden eingeübt. Trotz sprachlicher Barrieren wurde viel miteinander gelacht.

Einige Teilnehmenden kommen auch über das Projektende hinaus zu den Trainingsstunden der G-Breaker und wurden auch zu einem weiteren Workshop der G-Breaker mit einem bekannten Tänzer der Gruppe Flying Steps eingeladen. 

Das Projekt wurde auch im Fördergebiet des Kreises in Ratzeburg durchgeführt.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 09.01.2016.

 


 

"Jugendradio"

 

Projektträger

Theater Lauenburg UG

Elbstr. 145a

21481 Lauenburg

Tel: 04153-5991535

E-Mail: info(at)theater-lauenburg.de

 

Projektzeitraum: Juni bis Dezember 2015

 

Das Jugendradio entstand im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN". Die Förderung im Rahmen von "Demokratie leben!" diente der Schaffung von weiteren Möglichkeiten für das Beteiligungsprojekt Jugendradio: Einerseits sollte durch die zusätzliche Mikrofontechnik jede_r Radiobegeisterte die Möglichkeit haben, an seinem_ihrem Rechner zu Hause eine Live-Sendung machen zu können. Dafür wurden Mikrofone und notwendiges Equipment angeschafft, welches ausgeliehen werden kann. Ein mobiles Aufnahmegerät macht nun bspw. Interviews, die außerhalb des Studios stattfinden sollen, möglich.

2015 wurde das Hörspiel "Bei Nacht", welches ein Teilnehmer selbst verfasst hat, komplett aufgenommen. Mit dem mobilen Aufnahmegerät wurden alle Geräusche aufgenommen, die im Hörspiel Verwendung finden sollen. Aktuell befindet sich das Hörspiel in der Nachbearbeitung.

Es hat zudem im letzten Jahr eine Kooperation mit der Albinus Gemeinschaftsschule begonnen: jede Woche treffen sich Jugendliche der Klassenstufe 7, um Hörspiele und Radiosendungen zu gestalten. Darüber hinaus befindet sich das fest installierte Studio im Jugendzentrum der Stadt Lauenburg, wo Interessierte nach Absprache das Equipment nutzen können.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 16.06.2015.

 


 

 "Schulkisok"

 

Projektträger

Schulverein der Weingartenschule e.V.

Weingarten 10

21481 Lauenburg/Elbe

Tel: 04153-5988610

E-Mail: weingartenschule.lauenburg(at)schule.landsh.de

 

Projektzeitraum: Juni bis Dezember 2015

 

An drei Tagen in der Woche werden die Kinder der Weingartenschule von der Lauenburger Tafel mit kostenlosem Frühstück verpflegt. Das Beteiligungsprojekt Schulkiosk wurde initiiert, um einerseits die vorhandene Versorgungslücke der restlichen zwei Tage zu schließen, aber vor allem, um Schülerinnnen und Schüler bereits im Grundschulalter an der Planung, Entwicklung und Durchführung teilhaben zu lassen – indem sie im kaufmännischen und (multikulturell-) kulinarischen Treiben eine aktive und verantwortungsvolle Rolle übernehmen und sich mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen.

Die aktive Projektphase begann im Oktober. Dafür entstand eine extra eingerichtete Kisok-AG zu Beginn des Schuljahres. Die Kinder wirkten am Aufbau und der Einrichtung des Schulkiosks mit und kümmern sich seitdem um das wöchentliche Geschäft. Dies bedeutet neben der Planung darüber, was das wöchentliche Angebot sein soll, auch die kaufmännische Organisation. Anfänglich unterstützt durch eine Lehrkraft, soll das Projekt Stück für Stück in Kinderhände mit elterlicher Unterstützung übergeben werden. So wirkt das Projekt auch in das soziale Umfeld der Kinder in besonderem Maße. Denn so wird besonderer Wert auf eine gesunde, aber auch multikulturelle Ernährung gelegt. Die Kinder erleben so nicht nur, was es heißt gesund zu frühstücken, sondern lernen ebenso internationale Speisen und miteinhergehende Besonderheiten kennen. Die Preise orientieren sich dabei an den Möglichkeiten der Kinder. Langfristig sollen so die Kinder nachhaltig in der Gestaltung dieses Bereichs ihres Schulalltags fester Bestandteil sein und aktiv partizipieren.

 


 

"Miteinander füreinander stark"

 

Projektträger

Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg des Ev. Lutherischen Kirchenkreises Lübeck Lauenburg

Nachbarschaftstreff ToM

Moorring 19c, 21481 Lauenburg

Tel: 04153-559850

E-Mail: tom-lauenburg(at)gmx.de

 

Projektzeitraum: Oktober bis Dezember 2015

 

Ziel des Projektes war es, ein Angebot für Jungs zu machen, die regelmäßig den offenen Treffpunkt besuchen – und dort z.T. durch grenzüberschreitendes Verhalten auffallen oder durch andere Angebote kaum angesprochen werden konnten. Über zehn Wochen hinweg arbeitete der Trainer mit ihnen über verschiedene Übungen, z.B. Konditionsübungen, überkreuzarbeitende Übungen, Dehnübungen, Koordinationsübungen, Kräftigungsübungen, sowohl an einer besseren Wahrnehmung von Grenzüberschreitungen als auch an einer angemessenen Selbstverteidigung sowie an der Stärkung der Sozialkompetenz und vermittelte Werte. Ein wichtiger Baustein war das Erlernen und die Übung von Streit-Beendigungsätzen. Die Folge war, dass ein bewussteres und engagiertes Miteinander bei den Teilnehmenden im offenen Treffpunkt wahrgenommen werden konnte.

 


 

"Schüler_innenbeteiligungsprojekt: Wir als Teil der Weltgemeinschaft schützen nachhaltig die Umwelt"

 

Projektträger

Schulverein der Weingartenschule e.V.

Weingarten 10

21481 Lauenburg/Elbe

Tel: 04153-5988610

E-Mail: weingartenschule.lauenburg(at)schule.landsh.de

 

Projektzeitraum: Oktober bis Dezember 2015

 

Das Beteiligungsprojekt beinhaltete drei Schwerpunkte, in die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Weingartenschule partizipativ eingebunden waren.

Teil 1: Den Einstieg bildete ein Seminar von Plant-for-the-Planet für Kinder ab der 3. Klasse, welches für verschiedene Schulen angeboten wurde und so auch ein Austausch zu Schülerinnen und Schüler anderer Schulen möglich war. Das besondere an dem Seminar war, dass es von Kindern durchgeführt wurde, die als Multiplikator_innen und Botschafter_innen für Klimagerechtigkeit das Projekt Plant-for-the-Planet durchführen. Das Seminar stellte neben dem Aspekt des nachhaltigen Umweltschutzes deutlich die Zusammenhänge zur Weltgemeinschaft heraus. So wurden z.B. durch einen Workshop den Kindern die Thematiken von Weltbürger_innentum und Verteilungsgerechtigkeit näher gebracht. Die Kinder bekamen so einen Einblick, was Umweltschutz vor Ort für Kinder an anderen Orten der Welt bedeuten kann, z.B. warum Menschen aus diesen Gründen flüchten und ihre Heimat verlassen müssen. Und dass wir als Teil der Weltgemeinschaft Verantwortung für unser Handeln übernehmen und dadurch auch für bestimmte Menschenrechte und die Lebensumstände anderer Menschen in anderen Ländern einstehen sollten. Anschließend wurden ca. 400 gespendete Bäume gepflanzt, bevor abschließend die Kinder in einem World Café eigene Projekte planten und schließlich selbst zu Botschafter_innen für Klimagerechtigkeit, d.h. Multiplikator_innen, ernannt wurden. Mit dieser erworbenen Wissens- und Kompetenzstärkung können sie nun auch an Schülerinnen und Schüler anderer Schulen herantreten und Aktionstage mitgestalten und durchführen.

Teil 2: Im Rahmen einer Projektwoche vom 12.10. bis zum 16.10.15 vertieften die Botschafterinnen und Botschafter ihr Wissen, indem sie in der Schule und an außerschulischen Lernorten gearbeitet, gelernt und die Ergebnisse für die Öffentlichkeit eigenständig zusammengetragen und vorgestellt haben. Eine Klasse hat den Weg der Schokolade kennengelernt, eine andere hat den Weg der Baumwolle besprochen. Mit Hilfe dieser Beispiele wurden die Komplexität und ”Welt-Zusammenhänge” kindgerecht aufgearbeitet. Am Tag der Offenen Tür wurden die Ergebnisse ausgestellt und zum Teil verkauft. Kinder haben den Besucher_innen erklärt, was sie in der Woche gelernt haben.

Teil 3: Mit Beginn des Schuljahres 2015 haben wir eine Kooperation mit dem Askanierhaus begründet. Ziel ist es, dass Kinder und Senior_innen generationsübergreifend und nachhaltig gemeinsam ein Gewächshaus betreiben und gemeinsam die Ernte verwerten. In einem gemeinschaftlichen Projekt wurde das Gewächshaus mit Schülerinnen und Schülern gebaut und eingerichtet. Das Gewächshaus steht nun und wird mit den ersten Frühlingsstrahlen gemeinsam bewirtschaftet. Zur Zeit treffen sich die Kinder der Garten-AG bereits einmal wöchentlich mit den Senior_innen im Askanierhaus. Zusammen wird gespielt, gelacht und gegessen, Laterne gelaufen oder auch mal ein Film geschaut. Diese Kooperation soll nachhaltig bestehen und sich vor allem im gemeinsamen Bewirtschaften des Gewächshauses auszeichnen. In diesem Rahmen findet über das formale Projektende nicht nur ein generationsübergreifender Austausch statt, sondern die Beteiligten bringen Kompetenzen im gemeinsamen Tun und Gestalten ein, welche einen äußerst wertvollen Beitrag zum alltäglichen Schulleben leisten.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 20.05.2016.

 


 

 "Flucht und Migration – Herausforderungen und Konflikte: Ein Workshop für Akteure in der Arbeit mit Geflüchteten"

 

Projektträger

Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg des Ev. Lutherischen Kirchenkreises Lübeck Lauenburg

Nachbarschaftstreff ToM / Koordination Lauenburger Helferkreis für Flüchtlinge

Moorring 19c, 21481 Lauenburg

Tel: 04153-559850

E-Mail: tom-lauenburg(at)gmx.de

 

Projektzeitraum: Dezember 2015

 

Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und der Welt sind die politischen und die gesellschaftlichen Kräfte durch die neuen Entwicklungen im Kontext von Flucht und Migration an ihre Grenzen gestoßen. Heterogenität und Diversität werden für viele Menschen spürbar und lösen unterschiedliche Gefühle aus. Es gibt Anzeichen für ein häufigeres Auftreten von emotional aufgeladenen Konflikten (Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten, Pluralität der Religionen, Werte und Normen, Asylpolitik etc.), deren Ursachen nicht immer sofort erkennbar sind, die jedoch äußerst virulent erscheinen und zum Teil auch gewaltvoll Ausdruck finden. Viele sind auf der Suche nach konstruktiven Lösungsstrategien für die anstehenden Herausforderungen.

Im Rahmen der Kooperation des Lauenburger Helferkreises und der AWO im Südkreis wurde der Auftakt gemacht, den Bedarf an Fortbildung von Ehrenamtlichen in dieser Situation nachzukommen und sie in ihrer Arbeit zu stärken und in den Austausch zu treten.

Neben dem Austausch der Helfer_innen untereinander, welchem viel Raum eingeräumt wurde, wurden die Teilnehmenden zum einen methodisch auf vielfältige Weise durch das Team um Referentin Julia Motta für tiefenkulturelle Konfliktursachen sensibilisiert, zum anderen wurden ihnen Methoden an die Hand gegeben, mit Interessenswidersprüchen und konflikthaften Situationen umzugehen und dabei die eigene Achtsamkeit nicht aus den Augen zu verlieren.

 


 

"Weihnachtsfeier mit ehrenamtlich helfenden Geflüchteten für  bedürftige Kinder"

 

Projekträgerin

Lauenburger Tafel e.V.

Compestraße 26

21481 Lauenburg

Tel: 04153-52366

E-Mail: info(at)lauenburger-tafel.de

 

Projektzeitraum: Dezember 2015

 

Im Zeichen einer Willkommenskultur sollte auch das für Deutschland besonders wichtige Weihnachtsfest beziehungsweise die Vorbereitungen gemeinsam mit den Menschen begangen werden, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Die Weihnachtsfeier wurde mit Geschichten und Liedern durch die Tafel zusammen mit ehrenamtlichen Geflüchteten besonders festlich ausgestaltet. Insgesamt nahmen über 40 Helferinnen und Helfer aktiv an der Weihnachtsfeier teil und bescherten vor allem den teilnehmenden bedüftigen Kindern einen besonderen Nachmittag. So wurde neben der christlichen Tradition des Weihnachtsfestes auch auf andere bedeutende Feste in den unterschiedlichen Kulturen eingegangen. Letztlich führte der Nachmittag dazu, dass Menschen aus finanziell schwachen und aus verschiedenen Kulturkreisen eingebunden wurden, sich gegenseitige kennenlernten und miteinander ins Gespräch kamen.