BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ  

 

 

Projekte 2016

Es wurden zwölf Projekte und vier Mini-Projekte umgesetzt.


 

"Kultursalat 2016"

 

Projektträger

Türkischer Elternverein zu Lauenburg e.V.

Grünstraße 34

21481 Lauenburg/ Elbe

 

Projektzeitraum: April 2016

 

Kultursalat 4Auf Initiative des Türkischen Elternvereins sowie des Begleitausschusses hatte bereits im November 2015 die Auftaktveranstaltung des Kultursalats stattgefunden, um das Motto ”Kultursalat” vorzustellen und die Teilnahme weiterer Kulturen am diesjährigen Kultursalat am 30. April schmackhaft zu machen. Dies ging auf, denn zum Kultursalat 2016 kamen über 400 Menschen. Die Erwartungen der Mitwirkenden wurden dabei übertroffen. Als Kooperationsprojekt des Begleitausschusses war neben den ehrenamtlichen Kulturvertreter_innen vor allem das lokale Netzwerk eingebunden, u. a. Stadtjugendpflege, JuZ-Team, Ganztagskoordination, Straßensozialarbeit, Schulsozialarbeit, Helferkreis der Flüchtlingshilfe, Türkisch-Islamische Gemeinde,Kultursalat 3 Ortsjugendring, Lauenburger Tafel, lokale Koordinierungs- und Fachstelle ”Demokratie leben!”. Zudem wurde der Kultursalat bewusst mit den Feiern zum türkischen Kinderfest zum Internationalen Kindertag (23. April) zusammengelegt, sodass hierüber noch einmal viele Menschen angesprochen wurden. So nahmen Lauenburger_innen aus unterschiedlichen Kulturen, darunter Neubürger_innen und insbesondere Menschen, welche die deutsche Sprache noch nicht so gut beherrschten teil, ebenso wie Alteingesessene.

In der Gestaltung des Festes haben mit Ständen und Aktionen aktiv teilngenommen Kulturvertreter_innen aus Lauenburg, Deutschland, Türkei, Syrien, Afghanistan, Österreich, Russland, Ukraine, England, Kazachstan und Polen. An den Ständen gab es kulinarische Köstlichkeiten, sodass jede_r Besucher_in kosten Kultursalat 1konnte. Zudem hatte die Tafel ein riesiges ”deutsches” Kuchen- und Tortenbuffet vorbereitet. Darüber hinaus gab es an den Ständen weitere Dinge zu erleben und zu entdecken, z.B. in Form von typischen Gewändern oder Kinderspielen. Musik, Spaß und Unterhaltung kamen dabei nicht zu kurz. Der Eintritt und das Buffet waren kostenfrei, Kinder waren ebenfalls herzlich willkommen, da der Ortsjugendring ein großes Kinder- und Familienangebot zur Verfügung stellte.

Mit einem Methodenmix ohne große Sprachbarrieren (z.B. Wünsche-Baum, Weltkarte) Kultursalat 2wurde auf vergnügliche Art und Weise das Kennenlernen erleichtert. Die Kulturen bekamen außerdem die Möglichkeit sich im Rahmenprogramm mit Musik, Instrumenten, Tänzen, Gedichten oder Theaterstücken einem großen Publikum vorzustellen. So gab es beispielswie viele Tänze zu bestaunen, wie aus der Türkei, Kazachstan, Österreich, Afghanistan und Syrien. Ebenfalls traten die Kinder- bzw. Jugendgruppen der Lauenburger Showdancer und der G-Breaker auf.

 

2017 wird der Kultursalat am 04.11.2017 stattfinden.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 29.04.2016 und am 02.05.2016.

Der Lauenburger Rufer berichtete am 16.03.2016.  

 


 

"Norddeutsche Jugendbegegegnung"

 

Projektträger

Türkisch Islamische Gemeinde zu Lauenburg e.V.

Hamburger Straße 29

21481 Lauenburg/ Elbe

 

Projektzeitraum: März bis Dezember 2016

 

Die Idee zu dem Projekt ist auf Initiative des Begleitausschusses und des Jugendbeirats während der Demokratikonferenz im Dezember 2015 entstanden. Ziel war es, eine Jugendbegegnung mit 15 Lauenburger Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren zu entwickeln und im Herbst 2016 umzusetzen.

Dabei beteiligten die Jugendlichen sich von Anfang an und brachten ihre Ideen und Wünsche ein, d.h. sie überlegten, an welchen Ort sie fahren, welches Jugendzentrum und dessen Jugendlichen sie gerne kennenlernen wollten und wie der Gegenbesuch in Lauenburg aussehen könnte.
Im März fand ein erstes Treffen mit Jugendlichen im Jugendzentrum statt. Angesprochen wurden sie über das Jugendzentrum, die Türkisch Islamische Gemeinde und den Jugendbeirat. Dabei handelte es sich insbesondere um Jugendliche, die bisher noch nicht an einer Jugendbegegnung oder einem Beteiligungsprojekt dieser Art teilgenommen hatten.
Weitere acht Treffen folgten in Abständen von drei bis fünf Wochen. Die Treffen setzten sehr niederschwellig an und boten gleich von Anfang an Möglichkeiten zur Teilhabe. So wurde zum Beispiel gemeinsam entwickelt, warum eine Jugendbegegnung überhaupt angetsrebt wird, wohin eine Jugendbegegnung gehen könnte, wie ein Jugendzentrum als Partner gefunden werden kann, welche BinzAktivitäten gemeinsam unternommen und welche Unternehmungen ein Rückbesuch beinhalten könnte. Außerdem überlegten sich die Jugendlichen, wie sie sich und ihr Jugendzentrum anhand von Steckbriefen der Partnergruppe vorstellen könnten.
Vom 18. bis 21. Oktober fuhren 15 Jugendliche und zwei Begleiter_innen nach Binz. Die Gruppe verbrachte die Nachmittage und Abende mit den Jugendlichen des Binzer Jugendzentrum bzw. unternahm durch die Gruppe vor Ort mitgeplante Aktivitäten (z.B. gemeinsames Lagerfeuer am Strand, Kochen im Jugendzentrum, Grillen an der Jugendherberge).
Im Vorfeld hatte man sich darauf geeinigt z.B. den Baumwipfelpfad zu erkunden oder das Wissensmuseum zum Anfassen zu besuchen. Außerdem fand eine Besichtigung des Dokumentationszentrum Prora sowie des Ozeaneums in Stralsund statt.
Im Anschluss an die Begegnung fanden Nachtreffen statt, auf denen die Begegnung gemeinsam ausgewertet wurde und Ideen für die Fortführung des Projektes in 2017 gesammelt wurden.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 07.10.2016.

 


 

"Internationales Kinderfest 2016"

 

Projektträger

Theater Lauenburg UG

Elbstr. 145a

21481 Lauenburg

Tel: 04153-5991535

E-Mail: info(at)theater-lauenburg.de

 

Kinderfest 2 2Lauenburger Organisationen, Bündnisse und Akteure der Kinder- und Jugendarbeit sowie aktive und qualifizierte Jugendliche veranstalteten gemeinsam zum dritten Mal in Folge ein großes Kinderfest im Stadtpark "Fürstengarten". Dabei wurden internationale Kinderspiele für Draußen angeboten und durchgeführt, es gab zahlreiche Mitmachaktionen und ein musikalisches/ artistisches Rahmenprogramm.
Das Fest fand am 17. Juli 2016 in der Zeit von 13.00 Uhr - 17.00 Uhr statt, zu welchem bis zu Tausend Menschen kamen, darunter vor allem Kinder, Jugendliche und Familien. Die Internationalität und Vielfalt der Lauenburger_innen stand dabei wieder im Mittelpunkt und spiegelte sich in den Besucher_innen wider. Kinderfest 11
Organisiert wurde das Fest neben dem Theater Lauenburg als Träger vom Arbeitskreis "Jugendarbeit" bestehend aus Stadtjugendpflege, Jugendzentrum, Schulsozialarbeit, Straßensozialarbeit, Nachbarschaftstreff ToM, Ganztagsschulkoordination sowie weiteren Mitgliedern des Begleitausschusses wie die Türkisch Islamische Gemeinde, der Türkische Elternverein, der Ortsjugendring, die lokale Koordinierungs- und Fachstelle ”Demokratie leben!”.
Kinderfest 33Es wurden unterschiedliche Outdooraktivitäten und Wettbewerbe angeboten, bei denen Kinder sich messen, bei denen sie aber auch Außenaktivitäten erlernen können. Alle Angebote waren umsonst.
Dazu gab es ein musikalisches und artistisches Rahmenprogramm, u.a. mit den Showdancern und den G-Breakern.

 

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 07.07.2016 und am 19.07.2016.

 


 

"Spaß und Integration durch Fußball"

 

Projektträger

Türkischer Elternverein zu Lauenburg e.V.

Grünstraße 34

21481 Lauenburg/ Elbe

 

Projektzeitraum: Juni bis Dezember 2016

 

In Lauenburg leben junge Geflüchtete. Integration geschieht an vielen Stellen, jedoch fehlte bisher ein Angbeot, welches mit Teamgeist und sportlicher Betätigung Menschen zusammenführte. Zudem reichten die sprachlichen und technischen Voraussetzungen von jungen Geflüchteten nicht aus, um im Fußballverein mitspielen zu können. Um sich kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und das Spiel gemeinsam zu erlernen nutzte der Türkische Elternverein seine Kontakte zu den jungen Menschen und initiierte das Projekt kurzfristig.
FussballEinmal in der Woche wurde von Juni bis Dezember trainiert, aber vor allem auch Zeit miteinander verbracht. Es kamen im Durchschnitt 17 junge Geflüchtete aus Afghanistan, Syrien und Irak zum Training, sowie ein Mädchen aus Moldavien. Auch einheimische Spieler mischten sich unter die Gruppe. Freundschaften entstanden.

Im Fokus des eigentlichen Trainings standen neben Technik, Taktik und Spielsystem, das Kennenlernen und Erlernen der Spielkultur, die hierzulande auf dem Platz üblich ist. Dazu gehört vor allem auch das Erlernen des nötigen Vokabulars, Pünktlichkeit und Disziplin.
Die jungen Menschen waren mit viel Ernsthaftigkeit und Ehrgeiz dabei. Sie bekamen darüber hinaus die Möglichkeit, sich im Team sportlich zu verausgaben. Und auch die junge Frau aus Moldawien mit viel Talent wurde anerkennend in ihrer Mitte aufgenommen.

Der Erfolg des Projekts ist, dass vier Teilnehmende nun im regulären Fußballverein aufgenommen wurden und auch schon bei Punktspielen auf dem Platz standen.
2017 soll "Spaß  und Integration durch Fußball" als Mini-Projekt weitergeführt werden.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 21.07.2016.

 


 

"Graffiti-Workshop"

 

Projektträger

Steinaukultur e.V.

Steinkrug 7

21514 Büchen

 

Projektzeitraum: Mai 2016

 

Ausgangspunkt für das Projekt war, dass diverse Straßenzüge der Gemeinde Büchen seit einiger Zeit unter links- und rechtsextremen Schmierereien und Aufkleberkampagnen leiden. Im Sommer 2015 stellte ein Jugendlicher aus Büchen einen Antrag und bat um die Erlaubnis ein Graffiti an der Skateanlage erstellen zu dürfen. Es entwickelte sich die Idee, einen Grafitti-Workshop zu gestalten, der sich mit der Problematik auseinandersetzt.

Graffiti WorkshopSo fand vom 27.-29. Mai fand der durch die Gelder von „Demokratie leben!“ ermöglichte Graffiti-Workshop statt. Das Projekt war eine Kooperation des Steinaukultur e.V. mit dem Jugendzentrum Büchen. Die künstlerische Leitung hatte Tobias Pröhl, alias Anstar One, aus Geesthacht inne.
Das Projekt richtete sich an alle Jugendlichen aus Büchen ab 14 Jahren, unabhängig ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft.
Der Workshop fand an drei aufeinanderfolgenden Tagen im und am Jugendzentrum in Büchen statt. Methodisch bauten die Tage auf einander auf. Nach einer Kennlern- und thematischen Einführungsphase gab es eine sehr intensive Arbeitsphase und am Ende eine reflektierende Abschlussphase, in der auch schon Eltern oder Freunde die Kunstwerke bewundern konnten.
Während in der Einführungsphase, in der Graffiti-Kunst als Bestandteil unser deutschen Kultur der Straße gezeigt und auch diskutiert wurde, lernten die Teilnehmenden ganz nebenbei, was beim Sprayen erlaubt und nicht erlaubt ist, oder wo es zum Beispiel legale Möglichkeiten zur freien Graffiti-Entfaltung gibt. 
Anschließend ging es fließend in die intensive Arbeitsphase über. Ideen und Entwürfe wurden gesammelt, gemeinsam entwickelt und neben ersten praktischen Übungen wurde am Samstagabend entschieden, welcher große gemeinschaftliche Entwurf für die Graffiti-Wand umgesetzt werden soll. In diesem Prozess war „von außerhalb“ spannend zu beobachten, dass die Gruppe bereit war, einen Konsens für die Graffiti-Wand zu finden, anstatt eine Mehrheitsentscheidung zu treffen. Graffiti Workshop 2
Am Sonntag wurden dann die Skizzen auf die Wände übertragen. Nach den Sommerferien wurde in einer Gemeinschaftsaktion die Wand für das Graffiti an der Skaterbahn aufgestellt.

Das Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe und die Identlifikation mit dem entstandenen Graffiti eröffnete den Jugendlichen die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu kommen. Über das gemeinsame Herstellen des Kunstwerkes lernten sich die Teilnehmenden untereinander besser kennen und entdeckten Gemeinsamkeiten, die über den gleichen Wohnort (Büchen) hinaus gehen.


 

"TOLERANZTRAINING - Keine Chance für Diskriminierung, Mobbing, Rassismus & Co."

 

Projektträger

Verein Miteinander leben e.V.

Bahide-Arslan-Gang

23879 Mölln

Tel: 04542-843309

E-Mail: miteinander.leben(at)t-online.de

 

Projektzeitraum: Novemver bis Dezember 2016

 

Das "TOLERANZTRAINING" wurde jeweils an zwei Foto ToleranztrainingWorkshoptagen pro Klasse in der Albinus-Gemeinschaftsschule vom Referenten Ercan Kök durchgeführt. Das Ziel war das Aufzeigen verschiedener Formen der Diskriminierung und wo sie im Alltag versteckt sind. Es wurde den Jugendlichen durch eine frühe Diskussionsrunde ermöglicht, den Schwerpunkt und Verlauf des Workshops mitzubestimmen. Ein wichtiger Punkt des Toleranztraining war die Auseinandersetzung mit Fragen wie: "Wo habe und wurde ich, auf welche Art - von Wem - diskriminiert?", "Was macht Diskriminierung mit dem Menschen?", "Wieso diskriminieren wir?", "Hat Toleranz Grenzen?". Die Jugendlichen wählten zwischen Positionierungsübungen, bei denen die Meinung des_der Einzelnen im Vordergrund steht; Gruppenübungen, welche die Erfahrungen des_der Einzelnen im Zusammenhang mit der Gruppe betrachten und somit aufzeigen, dass jede_r von der Thematik betroffen ist; Theaterszenen, jenen die Möglichkeit bieten die Thematik aufzugreifen und sie auf eigene Art kreativ darzustellen.

Die durchweg positive Resonanz von Lehrkräften und Schüler_innen zeigt einen immensen Bedarf an der Bearbeitung dieses Themas. Wir stellen fest, Toleranz wie Intoleranz und ihre Formen betreffen alle, unabhängig Alter, Herkunft, Gesundheitszustand, Kapital und Status.

 


 

"Pilotprojekt: 'Eltern-TREFF' der Grundschule Lütau"

 

Projektträger

Schulverein Lütau e.V.

Alte Salzstraße 48

21483 Lütau

Tel: 04153-55381

E-Mail: angela.harting(at)schule.landsh.de

 

Projektzeitraum: März bis Dezember 2016

 

Elternarbeit ist ein demokratisches Instrument, um den Lebensraum Schule für unsere Kinder nachhaltig mitzugestalten. Seit langem ist bekannt, dass der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen stark vom Elternhaus abhängt. Das digitale Lebensumfeld läßt immer weniger Raum für einen direkten Austausch miteinander. An diesem Punkt setzt das Konzept ”Eltern-TREFF” an: Teilhabe und Selbstwirksamkeit durch Elternarbeit erfahrbar machen. Eltern – TREFF schafft Möglichkeiten zur Vernetzung – Raum für Eltern zum wechselseitigen Austausch - vom eigenen Interesse zum Miteinanderdenken und Weiterdenken, u.a. Kultur einer offenen Gemeinschaft pflegen - gemeinsame Werte vertreten - niemanden ausschließen.

Der Eltern-TREFF ist eine für alle Eltern offene Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Möglichkeit zum Austausch sowie mit gemeinsamen Eltern-Kind-Treffen. Ausgangspunkt sind die Interessen und Themenwünschen der Elternschaft. Auch Eltern, deren Kinder zurzeit noch den Kindergarten besuchen, sind herzlich zum Austausch und zum Mitmachen eingeladen.

Es fanden Folgende Veranstaltungen statt:

15.3.2016 Schulen im Aufbruch... und die Eltern gehöen dazu

18.4.2016 Musik und Kultur

12.5.2016 Kinder stärken und konfliktfähig machen

1.6.2016 Mein Kind bekommt ein neues Körperteil, es heißt Smartphone

16.9.2016 Interkulturelles Eltern-Kind-Fest

14.11.2016 Beziehungen klären - Gemeinschaft stärken

 


 

"Jugendradio Live Sendung"

 

Projektträger

Theater Lauenburg UG

Elbstr. 145a

21481 Lauenburg

Tel: 04153-5991535

E-Mail: info(at)theater-lauenburg.d

 

Projektzeitraum: Mai bis Dezember 2016

 

Die Arbeit des Jugendradios aus dem Vorjahr wurde fortgesetzt. Im Rahmen des Ganztagsprogramms der Albinus-Gemeinschaftsschule wurde bis zum Sommer wöchentlich jeden Montag von 14:30 bis 16:00 Uhr mit Schüler_innen der siebten Klassenstufe Beiträge aufgezeichnet und die Livetechnik des Radios ausprobiert.

 


 

"Mini-Projekte"

 

Projektträger

Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V.                                           

Schmilauer Straße 66                      

23879 Mölln                                                                                                             

Tel: 04542-843785                                                                                                                      

E-Mail: koordination(at)kjr-herzogtum-lauenburg.de

             

Projektzeitraum: Januar bis Dezember 2016

 

Im Rahmen der Umsetzung der „Partnerschaften für Demokratie“ in Lauenburg wurde 2016 Mitwirkenden ohne Rechtsform zum ersten Mal die Möglichkeit geboten, kurzfristig und unbürokratisch mit Fördermitteln bis zu 500,- Euro z.B. auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren zu können oder kleinere Projektförderungen zu erhalten. Der Kreisjugendring übernahm die Trägerschaft und entschied kurzfristig innerhalb einer Woche über eine Bewilligung. 
2016 wurden sechs Mini-Projekte bewilligt. Diese waren:
- ”Café International”
- Show dancer ”We dance in ONE language”
- ”Ferienaktion” zum Deutsch lernen und Spaß haben (abgesagt)
- Summer-Splash
- Internationale Jugendbegegnung
- Starke Frauen – Frauen stärken (auf 2017 verschoben)

 

Café International
Das Café International ist zu einem zentralen Anlaufpunkt für Lauenburgerinnen und Lauenburger geworden, die sich zum einen ehrenamtlich engagieren und zum anderen das Angebot der Begegnung und des Austauschs wahrnehmen. Auf der überregionalen Ehrenamtsmesse konnte das bunte Miteinander einer großen Öffentlichkeit vorgestellt werden und Neu-Lauenburger_innen an das ehrenamtliche Engagement herangeführt werden, indem sie sich an der Ausgestaltung des ”Messestands” beteiligten.
Das gemeinsame Tun aller ermöglichte die Gestaltung einer attraktiven Café-Atmosphäre. Das passende Banner sorgte für eine sofortige Orientierung und  wurde von vielen Besucher_innen mit positivem Feedback bedacht. Durch syrische und afghanische Geflüchetete wurden die Cafégäste mit besonderen kulturellen Köstlichkeiten versorgt.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichete am 09.04.2016.

 

Show dancer ”We dance in ONE language”
ShowdancerDie Show dancer als Tanzprojekt für Kinder und Teenager im Ganztagskursangebot der Grund- und weiterführenden Schule erreichen mehr als vierzig junge Menschen. Gemeinsam wird getanzt und Zeit verbracht. Regelmäßig treten die Gruppen auf Festen in Lauenburg auf, wie bespielsweise dem Kultursalat oder dem Internationalen Kinderfest. Bezeichnend ist, dass die Kinder und Jugendlichen einen vielfältigen kulturellen Hintergrund aufweisen. Auch in den Tanzchoreographien wird sich einer Vielfalt an kulturellen Einflüssen bedient.

 

Summer-Splash
Das Hip-Hop-Summer-Splash der G-Breaker beteiligte und sprach viele Jugendliche an, für die es in der Regel kaum Angebote in Lauenburg gibt. Es nahm zum dritten Mal die jugendkulturelle Szene um HipHop, Rap und Break Dance auf und lockte so 200 Jugendliche auch über Lauenburgs Grenzen hinweg zum Konzert. Die G-Breaker ist eine Gruppe von jungen Menschen um den Lauenburger Tänzer Ömer Kilic. Die Mitglieder der Gruppe weisen unterschiedliche kulturelle Hintergründe auf, sind z.T. selbst vor Jahren als Geflüchtete nach Lauenburg gekommen. Ihr Interesse besteht darin, über das Tanzen Jugendlichen eine sinnvolle und niedriegschwellige Freizeitgestaltung anzubieten, bei welcher ohne viel Sprachbarrieren gemeinsam Zeit verbracht wird. Das Summer-Splash ist ein Ergebnis des entstandenen Netzwerks der jungen Menschen und Höhepunkt des Jahres, da dort verschiedene Jugendgruppen aus Tanz und Musik die Möglichkeit bekommen, auf der Bühne zu stehen.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 19.09.2016.

 

Internationale Jugendbegegnung
Die Internationale Jugendbegegnung fand zwischen Lauenburger Schüler_innen und dem Mädchenchor ”Cantus Chor” aus Lettland statt, welcher für ein Gastspiel im Kreis verweilte. Dies wurde zum Anlass genommen, in einer kleinen Jugendbegegnung die jungen Menschen aus Lettland mit Lauenburger_innen zusammenzubringen. Sie verbrachten einen Tag zusammen. Unterstützt durch verschiedene gruppendynamische Methoden lernten sie sich kennen, gestalteten einen Wunschbaum zusammen, hatten Spaß und traten in den Austausch.

 


 

"Internationaler Kermes mit Rahmenprogramm"

 

Projektträger

Türkisch Islamische Gemeinde zu Lauenburg e.V.

Hamburger Straße 29

21481 Lauenburg/ Elbe

 

Projektzeitraum: September 2016

 

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Türkisch-Islamischen und der Ev.-Lutherischen Gemeinde. Es verstätigt die gemeinsame Zusammenarbeit und zeigt den Dialog nach Außen. Zudem bringen sich viele, vor allem junge Ehrenamtliche der Gemeinden und des Ortsjugendrings ein. Bei diesem Aktionstag wurde Raum für Begegnung durch verschiedene Aktionen geboten, um  Kulturen und Generationen in den Austausch zu bringen. Vor allem Kinder und Jugendliche standen dabei im Fokus der Aktionen am 25. September. So gab es u.a. ein Seifenkistenrennen für verschiedene Altersgruppen (Junior, Senior, Grufti), Vorstellungen von lokalen Tanzgruppen auf der Bühne, jede Menge Unterhaltung für Kinder sowie internationale Speisen und Getränke.

 

Die Lauenburgische Landeszeitung berichtete am 14.06.2016 und am 27.09.2016.

 


 

"Jugendleiterassistent_innenkurs"

 

Projektträger

Ortsjugendring Lauenburg/ Elbe e.V.

Alte Wache 3 

21481 Lauenburg/ Elbe

E-Mail: info(at)ojr-lauenburg.de

 

Projektzeitraum: Dezember 2016

 

In den letzten Jahren hat der Ortsjugendring Jugendliche (ca.100 ) zu Jugendleiterassistent_innen ausgebildet. Viele dieser Jugendleiterassistent_innen konnten erfolgreich in die ehrenamtliche Jugendarbeit (Vereine, Verbände, OJR) als Aktionsleiter_innen integriert werden.
Kompetente Jugendliche übernehmen Verantwortung. Menschen aus diesen Kursen engagieren sich nachhaltig für ihren Lebensort Lauenburg. Auch an Toleranz-Projekten beteiligen sie sich in der Organisation vieler Aktionen. Jugendleiter_innen haben eine große Bereitschaft entwickelt Verantwortung zu übernehmen, sich zu beteiligen und anderen Jugendlichen und Kindern Angebote zu machen.
Die Jugendleiterassistent_innen, die den Ortsjugendring und andere Vereine schon länger unterstützen, will der Ortsjugendring auch weiterhin für die ehrenamtliche Arbeit ermutigen und eine Fortbildungs- bzw. Qualifizierungseinheit anbieten.
Um allen Interessierten, egal welcher sozialer Herkunft, weiterhin eine Teilnahme zu ermöglichen, sind die Treffen kostenlos sein.

Der Jugendleiterassistent_innenkurs 2016 fand vom 9. bis 11. Dezember statt.

Die Lerninhalte waren:
- Planung und Organisation von Gruppenaufgaben
- Kennenlernspiele
- Kooperationsspiele
- 1. Hilfe
- Verkehrsverhalten mit Gruppen
- Wie verhalte ich mich gegenüber Aktionsleiter_innen
- Meine Vorbildfunktion
- Gesellschaftsspiele kennenlernen
- Spiele dem Alter, der Situation anpassen
- Planung und Durchführung einer Aktion
- Aufbau und Aufräumen

 


 

"fit für familie - "Elterncafé"

 

Projektträger

Ev. Familienbildungsstätte Lauenburg

Hohler Weg 2

21481 Lauenburg/ Elbe

Tel: 04153-51088

E-Mail: familienbildungsstaette(at)kirche-lauenburg.de

 

Projektzeitraum: September bis Dezember 2016

 

Niederschwelliges, offenes Angebot zum Treffen mit anderen Eltern, um sich auszutauschen und fachliche Unterstützung bei Fragen und Problemen erhalten.